Zahnfüllungen

Kleines Loch gesichtet!

Für Karies (Zahnfäule) sind Bakterien verantwortlich, die die Zahnsubstanz abbauen und dadurch entsteht schließlich ein Loch im Zahn. Bei vielen jungen Patientinnen und Patienten stehen die Zähne oft eng zusammen, somit tritt Karies auch häufig versteckt zwischen den Zähnen auf.
Auch deshalb sind regelmäßige Kontrollen und eine rechtzeitige Behandlung mit geeigneten Füllmaterialien sehr wichtig. Denn ohne Behandlung fressen sich Kariesbakterien immer tiefer in die Zähne.

Zahnfüllungen dienen nach der sorgfältigen Entfernung der Karies dem Verschluss von kleineren Zahndefekten. Sie schützen wieder die empfindlichen Bereiche des behandelten Zahns. Wir verwenden in unserer Praxis kein Amalgam, sondern nur hochwertige Kunststoffe (Komposite) und Glasionomerzemente.

Füllungen aus Kunststoff

Die Kompositfüllung ist für uns die qualitativ hochwertigere und ästhetisch ansprechendere Füllung, da sie viele Jahre hält und zahnfarben, also quasi „unsichtbar“ ist. Im Frontzahnbereich verwenden wir immer Komposit, hier wird es auch in allen Alterststufen von der gesetzlichen Krankenkassen getragen.
Bei Kindern wird dieses Füllungsmaterial inzwischen bis zum 15. Lebensjahr für bleibende Zähne und auch Milchzähne von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Bei Milchzähnen gibt es die Vorgabe der gesetzlichen Krankenkassen, Kunststoffüllungen nur bis 2 Jahr vor dem natürlichen Ausfallen des Zahnes zu verwenden.

Füllungen aus Glasionomerzement

Diese bestehen aus einem Glaspulver-Säure-Gemisch und sind gut haftend. Durch ihren Fluoridanteil beugen Sie zusätzlich Karies vor.
Überwiegend füllen wir mit diesen Zementen Milchzähne, da sie einfach und schnell zu verarbeiten sind, was die Behandlung für Ihr Kind angenehmer macht. Allerdings sind sie etwas weicher als Kunststoffe und waschen sich durch Speichel nach und nach aus. Dadurch sind sie nicht so kaustabil und müssen deshalb entweder öfter erneuert werden oder fallen einfach mit einem behandelten Milchzahn aus. Die Füllungen aus Glasionomerzement sind leicht gelblich und ähneln nur der natürlichen Zahnfarbe. Im Laufe der Zeit dunkeln diese Füllungen etwas nach.
Somit genügen sie nicht den ästhetischen und funktionellen Ansprüchen eines langfristigen Füllungsmaterials.
Die gesetzlichen Krankenkassen tragen die kompletten Kosten.

Wir finden die richtige Zahnfüllung

Welche Variante bei Ihrem Kind zum Einsatz kommt, ist abhängig vom zahnmedizinischen Befund. Deshalb ist eine sorgfältige Diagnose vor dem Behandlungsbeginn so wichtig. Manchmal kann die endgültige Entscheidung über die einzusetzenden Materialien erst während eines Eingriffes getroffen werden.
Wir beraten Sie dazu im Vorfeld gern ausführlich.

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