Effektive und schonende Kieferorthopädie

Gemacht für einen Teenager-Alltag

Aus den Kleinen sind inzwischen Teenies geworden. Nicht nur die Pubertät macht sich im Alter zwischen 9 und 13 schon bemerkbar, sondern auch der Zahnwechsel geht weiter: Seitenzähne und die hinteren Backenzähne nehmen ihren Platz ein und der Kiefer wächst.

Um in dieser wachstumsstarken Zeit eine gesunde und schöne Entwicklung von Zähnen und Kiefer im Blick zu behalten, ist eine kieferorthopädische Kontrolle sehr sinnvoll. Denn jetzt kann das körpereigene Wachstum schonend, aber wirkungsvoll unterstützt werden. Wenn Ober- und Unterkiefer richtig zueinander positioniert werden, können mögliche Fehlentwicklungen vermieden werden. Zu diesen Fehlentwicklungen gehören z. B. auch Haltungsproblematiken oder Nackenverspannungen bei Jugendlichen.

Feste sichtbare oder unsichtbare Zahnspange

Eine feste Spange verbleibt während der gesamten Behandlungsdauer im Mund und gewährleistet so zuverlässige Korrekturen einzelner Zähne oder die wirksame Lenkung des jugendlichen Kieferwachstums.

Kleine Plättchen, die sogenannten Brackets, werden auf den Zähnen befestigt und sind durch einen feinen Drahtbogen miteinander verbunden. Dabei stehen Ihnen unterschiedliche Bracketmaterialien und -systeme zur Wahl: so z.B. zahnfarbene, sehr unauffällige Keramikbrackets, gängige und robuste Metallbrackets wie auch die Minibrackets. Dank des permanenten Tragens sind die festen Zahnspangen schnell und effektiv. Eine sorgfältige Mundhygiene ist jedoch immer Voraussetzung.

(Fast) unsichtbare innenliegende Spange

Kaum von anderen zu bemerken und daher von großer Beliebtheit bei Jugendlichen, die sich nicht gerne mit einer Zahnspange zeigen möchten, ist diese kieferorthopädische Möglichkeit: Dank der Lingualtechnik mit dem modernen WIN-System® kann die feste Zahnspange an der Innenseite der Zähne angebracht werden.

Die hohe Diskretheit ist nur ein Vorteil der Lingualtechnik. Denn auf der Zahninnenseite, also zungenseitig angebracht, besitzt das WIN-System® mit seiner hohen, individuellen Passgenauigkeit eine ebenso gute Wirksamkeit wie eine feste Spange auf der Zahnaußenseite. Darüber hinaus überzeugt die Lingualtechnik mit einem geringeren Kariesrisiko.

Metallfreie Behandlung

Nahezu unsichtbar, individuell angefertigt und völlig frei von Metall, Schrauben, Klammern oder Drähten – dies bietet die metallfreie Behandlung. Nicht nur für Allergiker sehr empfehlenswert, sondern insbesondere auch für Jugendliche, die sich scheuen eine sichtbare Zahnspange zu tragen und großen Wert auf einen möglichst unauffälligen „Look“ legen.

Das Invisalign-Schienensystem® nutzt transparente Kunststoffschienen, die computerunterstützt individuell angefertigt werden. In vielen Fällen kann dieses System zur sanften, aber effektiven Korrektur von Zahnfehlstellungen eingesetzt werden. Da die Schienen nicht fest an den Zähnen angebracht werden, können sie einfach und bequem zum Essen und für die Zahnpflege herausgenommen werden. Ein sehr angenehmer Vorteil. Dennoch ist für den Erfolg der Behandlung unbedingt die Gewissenhaftigkeit der Jugendlichen erforderlich. Das Schienensystem muss jeden Tag mindestens 20 Stunden getragen werden.

Herausnehmbare Zahnspange

Die herausnehmbaren Apparaturen werden oftmals als Vorbereitung für eine kieferorthopädische Behandlung mit festsitzender Zahnspange eingesetzt. Außerdem bieten sie die Chance, das pubertäre Wachstum optimal zu nutzen, die Kieferentwicklung gezielt zu lenken und einen falschen Biss zu korrigieren.

Da die Teenager nur sehr selten begeistert sind von der Vorstellung, eine Zahnspange zu tragen, ist der Erfolg einer KFO-Behandlung mit einer losen Zahnspange auch von Ihrem Einfluss als Eltern abhängig. Neben den ersten Tagen des ungewohnten „Fremdkörpers“ im Mund – ein unangenehmes Gefühl, das nach wenigen Tagen vorübergeht – ist die Disziplin der Jugendlichen sehr wichtig. Dies bedeutet, dass Ihr Kind die herausnehmbare Zahnspange auf jeden Fall 16 Stunden täglich tragen muss, um das gewünschte Behandlungsergebnis sicherzustellen.

Langzeitretention

Wenn die Zeit der Spange vorbei ist, ist die Freude bei den Teenagern groß – und natürlich bei den Eltern. Damit ein gutes Ergebnis auch auf lange Sicht erhalten bleibt, bedarf es jedoch einer Stabilisierungsphase.

Diese sogenannte Retention ist ebenso entscheidend für einen langfristigen Behandlungserfolg wie das aktive Tragen der Zahnspange selbst. Denn sonst folgen Zähne und Kiefer ihrem natürlichen Drang, sich wieder in die ursprüngliche Position zurückzubewegen. Es werden vielfältige Möglichkeiten der Retention angeboten – immer abgestimmt auf die individuelle Situation, das Alter und die vorausgehende Therapie.

Kombinierte kieferorthopädisch-kieferchirurgische Behandlung

Von sehr stark ausgeprägten Fehlbissen über gravierende Gesichtsasymmetrien bedingt durch ein ungünstiges Wachstum des Ober- und/oder Unterkiefers bis hin zu einer Lippenspalte reicht das Spektrum der Erkrankungen, die eine kombinierte Behandlung von Kieferorthopädie und Kieferchirurgie notwendig machen können.

Die Patienten werden vom ersten umfassenden Beratungsgespräch bis hin zur Feineinstellung und Nachbetreuung nach der Operation begleitet. Die detaillierte Behandlungsplanung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit ausgewählten Experten für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie.

Sportmundschutz

Helm, Knie-, Schienbein- und Ellbogenschutz oder gepolsterte Schutzkleidung – für unterschiedliche Sportarten gibt es umfassende Schutzausrüstung. Doch oftmals kommt die Sicherheit der Zähne zu kurz. Dabei ist gerade das Risiko, einen Zahnunfall zu erleiden, bei vielen sportlichen Aktivitäten sehr hoch.

Gegen dieses Risiko und die daraus resultierenden Schäden bzw. eventuellen hohen Folgekosten sichern Sie sich mit einem persönlichen Sportmundschutz ab. Im Gegensatz zu einem vorgefertigten Standard-Mundschutz bietet ein individueller Sportmundschutz vielfältige Vorteile: Ihr persönlicher Sportmundschutz ist genau auf Ihre Zähne und Ihren Kiefer abgestimmt und bietet daher mehr Sicherheit und einen höheren Tragekomfort als andere Lösungen.

Schnarchtherapie

Schnarchen kann vielfältige energiezehrende wie auch gesundheitsgefährdende Auswirkungen nach sich ziehen. Der eigene Schlaf wird immer wieder unterbrochen und die nötige Erholung bleibt aus. Auch Störungen der nächtlichen Ruhe der Partnerin oder des Partners sind möglich. In Kombination mit der eventuellen Furcht vor Atemaussetzern kann all dies zu einem dauerhaften Stressfaktor und damit auch zu Folgeerkrankungen führen.

Eventuell ist eine Untersuchung der Ursache für die Schnarchstörung im Schlaflabor sinnvoll. Nach einer Diagnose ist in vielen Fällen eine Therapie mit individuell angefertigten Schnarchschienen empfehlenswert. Diese Schienen verlagern den Unterkiefer so, dass eine ausreichende Luftzufuhr im Rachenraum auch während des Schlafens gewährleistet ist.

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